Liebe Freunde der Heimatbühne Palling,

Nach fast eineinhalb Jahren seit der letzten Versammlung hielt die Heimatbühne Palling nun beim Michlwirt ihre alljährliche Jahreshauptversammlung mit einer erfreulich hohen Mitgliederzahl ab. Beherrschendes Thema war natürlich Corona und die damit verbundene Absage der letztjährigen Spielsaison. Bessere Nachrichten gibt es in dieser Hinsicht von der Heimatbühne auch in diesem Jahr nicht zu vermelden. Aufgrund der schwer umsetzbaren Vorschriften, sowie der Unsicherheit bezüglich einer vierten Welle teilte der erste Vorsitzende Christian Berreiter den Mitgliedern mit, dass auch die im Herbst anstehende Spielsaison „schweren Herzens“ abgesagt werden müsse.

„Die Entscheidung ist leider alternativlos“, so Berreiter. Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber Mitte Juli müsse man – wie schon im Vorjahr – eine Entscheidung treffen. Das Risiko sei letztes Jahr zu groß gewesen, „sowohl finanziell für den Verein, als auch gesundheitlich für die Spieler, die Helfer hinter der Bühne und die Zuschauer.“ Auch in diesem Jahr wisse man nicht, ob die Zahl der Infizierten wieder steigen werde und somit die Durchführung der Vorstellungen unmöglich mache. Er ging auch auf die aktuell strengen Regelungen für Theateraufführungen ein, die ein weiterer Grund für die Absage seien. „Wir hoffen nun darauf, dass 2022 der Vorhang wieder aufgeht.“

Darüber hinaus blickte Berreiter zurück auf die Termine des letzten Jahres und erwähnte diverse Aktionen, die unabhängig vom Spielbetrieb organisiert wurden. Beispielsweise wurde im Theaterkammerl eine neue Küche eingebaut. Der Vorsitzende bedankte sich bei den vielen fleißigen Helfern.

Nachdem Kassier Wolfgang Helmberger den Kassenbericht – „auch dieser steht in Zeichen von Corona“ – vorgetragen hatte, ging Spielleiterin Heidi Jung auf die Planungen aus dem letzten Jahr ein. „Ich hatte zumindest die Hoffnung, dass wir ein kleineres Stück mit weniger Beteiligten spielen könnten, aber leider war auch dies nicht machbar“, ging sie in Ergänzung zu Berreiters Ausführungen auf die Spielabsage 2020 ein. Auch sie hoffe auf 2022 und habe auch schon Ideen zur Umsetzung.

Jugendleiterin Ingrid Huber berichtete von vier Treffen mit jeweils sieben bis neun Jugendlichen. „Als wir mit den ersten Proben starten wollten, machte uns der Lockdown einen Strich durch die Rechnung“. Nun habe man erneut ein Treffen abgehalten und sei guter Dinge, im Sommer etwas einstudieren und aufführen zu können.

Im Anschluss an die Berichte schlug Revisorin Gabi Gröbner nach Prüfung der Kasse und Belege vor, die Vorstandschaft zu entlasten. Die Mitglieder folgten dieser Empfehlung einstimmig.

Auch eine Ehrung fand an diesem Abend statt: Gerold Jung – für die Technik hinter der Bühne zuständig – wurde von der Vorstandschaft für 25 Jahre Vereinstreue geehrt. Berreiter dankte Jung für die Treue und seine „stets tatkräftige Unterstützung und sein vorbildliches Engagement rund um den Verein“.

Er überreichte ihm eine Ehrenurkunde, sowie die Ehrennadel in Silber des Bundes deutscher Amateurtheater.

Zum Abschluss wies Berreiter darauf hin, dass man nun wieder zwanglose Stammtische abhalten wolle. Die Termine werde man jeweils rechtzeitig bekannt geben. Er freue sich auf weitere Treffen, vor allem darauf, „wenn wir uns wieder über konkretes Pallinger Theatergeschehen unterhalten können“, schloss der Vorsitzende die Versammlung ab.

 

Eure Pallinger Theaterer

Auf dem Foto v.l.: 2. Vorsitzender Gerhard Huber, 1. Vorsitzender Christian Berreiter, Gerold Jung (wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft geehrt) und Kassier Wolfgang Helmberger