Die Stadterhebung
Die Heimatbühne Palling spielt das Stück "Die Stadterhebung" von Georg Lohmeier
Der Vorverkauf beginnt dieses Jahr schon früher, nämlich am Freitag, 27. September von 13 bis 17 Uhr. Karten gibt es bei Familie Brandl[…].
Premiere ist am Samstag, 19. Oktober um 20 Uhr. Am gleichen Tag um 14 Uhr findet die Kinder- und Seniorenaufführung statt. Wie gehabt gibt es auch einen Termin für Menschen mit Beeinträchtigung und deren Begleiter bei freiem Eintritt. Dieser ist am Samstag, 9. November um 14 Uhr. Darüber hinaus spielt die Heimatbühne bis zum 7. Dezember immer freitags und samstags bis auf den 1. November. Dafür wird am 31. Oktober gespielt.
Premierenbericht
Herbstzeit, das ist Theaterzeit in Palling! Mit der bayerischen Komödie „Die Stadterhebung“ aus der Feder von Georg Lohmeier begeisterte die Heimatbühne das Premierenpublikum sehr! Von den Hauptdarstellern bis zu den kleineren Rollen bestach das von Spielleiterin Heidi Jung bestens eingestellte Ensemble durch hervorragende Spielleistungen in diesem Fünfakter. Man muss es erst mal schaffen, so viele einzelne Spieler auf ihre Rolle einzustimmen und so ein überzeugendes Gesamtbild zu kreieren. Mehr als eine Randnotiz waren die detailreich gestalteten Bühnenbilder, die jeweils nach den Akten gewechselt wurden. Das Publikum war sichtlich sehr gut unterhalten, spendete reichlich Applaus und lachte bisweilen aus vollem Herzen.
Mit Christina Huber, Ronja Siebert und Miriam Jung stehen wieder drei junge Spielerinnen aus der „Kaderschmiede“ der Heimatbühne erstmals auf der Bühne.
Für die Beleuchtung und technische Begleitung sorgten hinter der Bühne Gerold Jung, Beppi Gröbner und Dietmar Backe. Die passenden Masken und Frisuren stammten von Traudi Huber, Fine Oberlechner, Christa Märkl und Conni Hartl. Für das liebevoll gestaltete Bühnenbild sind verantwortlich Traudi und Gerhard Huber, sowie Julia Mörtl. Als Souffleuse unterstützte Maria Schönliner (wird sich mit Laura Posaric, Julia Porada und Sylvia Vogel abwechseln). Die Gesamtleitung hat Christian Berreiter. […]
Die obligatorische Aufführung für beeinträchtigte Personen mit deren Begleitung findet wie immer kostenlos am 9. November um 14 Uhr statt.
Zu der Handlung
Das Stück handelt vom Geiselbacher Bürgermeister Johann Habermeier (Gerhard Huber) und dessen Widersacher, Brauereibesitzer Ludwig Hunzinger (Christian Berreiter), dem reichsten Mann im Dorf. Möchte Habermeier den Markt Geiselbach als Stadt wissen, um ganz offiziell „Oberbürgermeister“ genannt zu werden, wehrt sich Hunzinger gegen jeglichen Fortschritt und möchte den bäuerlichen Charakter des Marktes erhalten. Hilfreich ist ihm da sein listiger Hausl Josef (Josef Irlacher).
Der Gemeinderat bestehend aus dem Schneidermeister Zitzlsberger (Herbert Brandl jun.), Bäckermeister Bachmeier (Thomas Perschl), Schreiner Häusl (Korbinian Huber), Lehrer Eder (Wolfgang Helmberger) und Kaufmann Ebertseder (Georg Mörtl) unterstützt die Pläne des Bürgermeisters und sieht durch die Einmischung von Hunzinger und dessen Hausl die Stadterhebung in ernsthafter Gefahr. Mit einem kreativen Plan möchten sie hinsichtlich der anstehenden Feierlichkeit zur Stadterhebung die Sabotagepläne Hunzingers durchkreuzen, wodurch sie mehr Turbulenzen auslösen als angedacht und das Chaos seinen Lauf nimmt. Dass sich nebenbei noch eine Romanze zwischen dem Sohn Hunzingers Benno (Colin Jung) und der Tochter Habermeiers Martina (Isabella Aman) entspinnt, macht die Geschichte noch verworrener.
Ebenfalls involviert in die Geschichte sind Hunzingers Haushälterin Resl (Heidi Jung), Habermeiers Ehefrau Elisabeth (Ingrid Huber), Ebertseders Tochter Elfriede (Christina Huber, teilt sich die Rolle mit Ronja Siebert und Miriam Jung), die Lehrersfrau (Julia Mörtl und Julia Porada), sowie der Pfarrer (Beppi Gröbner, teilt sich die Rolle mit Dietmar Backe und Gerold Jung) und der Benefiziat (Konrad Huber). Die Entscheidung, ob Geiselbach eine Stadt wird, trifft letztendlich der Ministerialdirigent Dr. von Dax (Thomas Schillinger).
Bildergalerie
Plakat mit den Spielterminen










