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Premierenbericht „Der verkaufte Großvater“

Magd Zenz verlässt den Kreithofer-Hof. V.r.: Bauer Kreithofer (Wolfgang Helmberger), Großvater (Christian Berreiter), Zenz (Nicky Reuner), Kreithofers Sohn Lois (Colin Jung)
Mit der Premiere ihres Stücks „Der verkaufte Großvater“ von Anton Hamik begeisterte die Heimatbühne Palling ihr Publikum im Saal vom Michlwirt. Nachdem sie am Samstagnachmittag bereits die Vorstellung für Kinder und Senioren erfolgreich absolviert hatten, betraten die Schauspieler am Abend zur offiziellen Premiere die Bühne. Der heitere Dreiakter sorgte mit seinen vielen lustigen Momenten, überraschenden Wendungen und den bestens vorbereiteten Akteuren für ausgelassene Stimmung.
Bei der Begrüßung stimmte Gerhard Huber das Publikum auf das Stück ein. Obwohl „Der verkaufte Großvater“ von den 1960er bis Anfang der 2000er Jahre eines der am meisten gespielten Stücke war, wurde es von der Heimatbühne bisher noch nie auf die Bühne gebracht, berichtete der 2. Vorsitzende des Vereins. Somit feierte man gleich eine doppelte Premiere. Spielleiterin Heidi Jung gab im Vorfeld wieder mal ihr Bestes, um das Stück zu arrangieren und legte somit den Grundstein für einen Abend, der den Zuschauern sichtbar und hörbar eine wahre Freude bereitete.
 
Zum Inhalt: Bauer Kreithofer (gespielt von Wolfgang Helmberger) hat es nicht leicht. Sein Hof ist verschuldet, die Magd Zenz (Nicky Reuner) kündigt ihren Dienst und während der angeheiratete Großvater (Christian Berreiter) laufend Schaden am Hof anrichtet, weigert sich Sohn Lois (Colin Jung), die Tochter Ev (Christina Huber, wechselt sich ab mit Maria Schönliner) des reichen Bauern Haslinger (Josef Jahner jun.) zu ehelichen. Kommt da das unmoralische Angebot vom Haslinger gerade recht? Bietet dieser doch plötzlich eine hohe Geldsumme, um dem Kreithofer den Großvater abzukaufen. Schließlich bringe dieser eine Lustigkeit auf den Hof, die ihm und seiner Frau Nanne (Heidi Jung) fehle. Noch bevor der Kreithofer-Bauer weiß, wo ihm der Kopf steht, befindet er sich mitten in einer Geschichte, deren Ausgang nicht abzusehen ist. Derweil geht es auf dem Hof vom Haslinger, auf dem der reiche Bauer und seine Nanne zielgerichtet ihre Pläne verfolgen, schon ziemlich rund. Welche Rolle spielt da Haslingers Knecht Martl (Jonas Schönliner) und wer ist am Ende der größte „Spitzbua“?
 
Diese Fragen gilt es auch an den kommenden Spieltagen zu klären. Für folgende Termine sind noch Plätze frei: 30. und 31. Oktober, 6.,12.,20.,27. und 28.November, sowie 4. und 5. Dezember. Karten gibt es bei der Familie Brandl in der Jahnstraße 16 oder telefonisch unter 01575-1598930, dienstags von 9 bis 17 Uhr, mittwochs und freitags von 13 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr.
 
Zudem gibt die Heimatbühne wie jedes Jahr eine kostenlose Vorstellung für beeinträchtigte Menschen und deren Begleiter zum Besten. Diese wird am 7. November um 14 Uhr stattfinden.
 
Dass das Stück und die Spielsaison reibungslos über die Bühne gehen, wird durch tatkräftige Unterstützung hinter der Bühne gewährleistet. Für Beleuchtung und Technik sind Gerold Jung, Josef Gröbner und Dietmar Backe verantwortlich. Den Umbau der Bühne besorgen Herbert Brandl jun., Josef Irlacher und Korbinian Huber. Mit der Liebe zum Detail arbeiten im Bereich „Maske und Frisuren“ Traudi Huber, Fine Oberlichter, Christa Märkl, Conni Hartl, Marina Gröbner und Ingrid Huber. Das aufwendig und sehr passend gestaltete Bühnenbild, bestehend aus den Bauernstuben vom Kreithofer und vom Haslinger, wurde von Traudi und Gerhard Huber und Julia Mörtl gestaltet. Als Souffleuse agierte Sylvia Vogel, sie wechselt sich ab mit Laura Posaric. Christian Berreiter hat die Gesamtleitung inne.

Bericht: Wolfgang Helmberger

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